LASK: Thalhammer sieht sein Team „gut gerüstet“

Bei LASK gab es Ende der vergangenen Saison wesentlich mehr Wirbel als es den Beteiligten lieb war. Valerien Ismael musste aufgrund des Trainingsskandals in der Pandemiepause sowie anhaltender Missverständnisse und Querelen sowohl mit den Bossen wie auch mit Teilen der Mannschaft gehen. Ihn ersetzt Dominik Thalhammer, der inzwischen fast zwei Monate im Verein ist. Die Hoffnungen sind groß, dass mit ihm wieder Ruhe einkehrt. Thalhammer ist schließlich in Personalunion Coach und Sportdirektor. Der 49-Jährige selbst befeuert diese Hoffnungen im Gespräch mit „Österreich“.

Thalhammer: „Positive Eindrücke haben sich bestätigt“

Der Übungsleiter erklärt, dass sich „die positiven Eindrücke bestätigt haben.“ Die Mannschaft würde in der Vorbereitung gut mitziehen. Die Spieler arbeiteten intensiv und engagiert. Er sehe die Mannschaft deshalb sowohl für den Cup wie auch für die Bundesliga als „gut gerüstet.“ Der Umstand, dass das Team jeden Test seit der Pleite gegen Manchester verloren habe, sei nicht kritisch, so der langjährige Frauen-Nationaltrainer Österreichs weiter. Natürlich sei es „gut“, wenn man Erfolgserlebnisse in der Vorbereitung habe. Gewonnene Testspiele seien aber kein Muss. Die Verantwortlichen würden „in Prozessen und langfristigen Entwicklungen denken.“

Der neue Coach ist „mit dem Gesamtzustand sehr zufrieden“

Angesprochen auf den Gesamtzustand der Mannschaft erklärt Thalhammer passend, dass er mit diesem „sehr zufrieden“ sei. Das Team sei inzwischen weiter als beim Manchester-Test. Dass es das eigene Potenzial nicht ausschöpfen könne, liege vor allem an Verletzungssorgen in der Offensive. Abhängig davon, wie schnell die einzelnen Spieler wieder zurückkommen werden, präsentiert LASK vielleicht noch eine Neuverpflichtung für den Angriff, verrät Thalhammer. Der 49-Jährige pocht bei dieser Entscheidung auf die nötige Gelassenheit und die Fähigkeit, die Ruhe zu bewahren. Diese habe er sich im Nationalteam und in der Trainerausbildung des ÖFB erarbeitet, gemeinsam mit einer „größeren Werkzeugkiste.“ Er glaube deshalb, dass er auch ganz persönlich gut für die neue Saison gerüstet sei.